2026-08 · Security-Header
Beim Scannen eines Codes im Free-Tarif erscheint kurz eine Zwischenseite mit qr3-Branding, die das Weiterleitungsziel anzeigt. Diese Ziel-URL wurde bisher unmaskiert ausgegeben. Eine URL mit eingebettetem Markup konnte dadurch im Browser der scannenden Person ausgeführt werden.
Zwei Dinge sind jetzt anders. Erstens maskiert die Anzeige jede Ziel-URL, egal was darin steht. Zweitens verbietet eine Content-Security-Policy auf dieser Seite jede Skriptausführung — sie trägt selbst kein JavaScript, also kostet die strikte Regel nichts und fängt jeden künftig übersehenen Pfad ab.
Wir haben nachgesehen, ob die Lücke genutzt wurde: nein. Kein einziges Weiterleitungsziel, kein A/B-Ziel, keine Landingpage-Konfiguration und kein Dateiname im Bestand enthält Markup. Es gibt für dich nichts zu tun, keine Codes müssen neu erstellt werden.
Ebenfalls neu
Alle Antworten der Weiterleitungs-Infrastruktur tragen jetzt HTTP-Security-Header — Schutz vor Content-Sniffing und Clickjacking, HSTS sowie Referrer- und Permissions-Policy. Damit sind Dashboard, Dokumentation, Website und Weiterleitungen durchgängig abgedeckt.
Für hochgeladene Dateien, die über die Mini-Landingpage eines Codes
bereitstehen, gilt zusätzlich: Sie werden mit X-Content-Type-Options: nosniff
ausgeliefert, damit der Browser den Dateityp nicht mehr erraten kann. Formate
ohne sinnvolle Browser-Ansicht kommen als Download statt als Seiteninhalt. PDFs,
Bilder und Videos zeigt der Browser weiterhin direkt an, und eingebettete
Datenblätter auf deiner eigenen Website funktionieren unverändert.